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Mein Tag
Ein Tag im Leben von Mario Sass - Teil 1

5:55 Uhr

Damit ich meine Arbeit ungestört machen kann, muss ich früher raus als die meisten Berliner. Noch vor Sonnenaufgang fahre ich los – während sie noch schlafen oder im Watergate tanzen. Die Tagesziele sind auf meinem Laptop gespeichert und werden nach und nach abgehakt.

 
 
 

6:30 Uhr

Die Reinigung des Kanals ist dank der modernen
Technik für Hochdruckspülwasserrückge-
winnung (HDSR) recht einfach:
Deckel auf, Rüssel rein, Wasser marsch.

Ich beschrifte meine Frühstückseier nach Wochentagen.
Das Freitagsei kann man nicht am Donnerstag essen!

Ein Tag im Leben von Marios Sass - Teil 2

10:25 Uhr

An besonders kalten Tagen mache ich statt der Kanalspülung eine echte Kanalbegehung. Mit Helm und Gummistiefeln steige ich in den Untergrund ein und kontrolliere das Mauerwerk. Hier habe ich einmal ein ganzes Fahrrad gefunden!

 
 
 

14:45 Uhr

Sobald der HDSR-Wagen wieder leer und sauber ist, melde ich mich ab und steige auf mein Motorrad um. Ab nach Hause!

Mit der Zeit ist bei uns alles besser geworden:
die Organisation, die Materialien, die Technik.
Selbst die Kanaldeckel sind heute leichter.

Über Mario Saß

Mario Saß ist einer von 187 Kanalarbeitern bei den Berliner
Wasserbetrieben. Er und seine Kollegen von der Betriebsstelle
Friedrichshain sorgen dafür, dass das Abwasser in Berlin Mitte
fließt. Seit knapp 30 Jahren macht er also einen Job, ohne den
das Zentrum der Hauptstadt ziemlich schrecklich aussehen
würde.

Damit es für die Berliner oben schön und sauber bleibt,
muss Herr Saß die Kanalisation mit Hilfe seines
HDSR-Fahrzeugs täglich inspizieren, durchspülen und bei
Bedarf sanieren.

Der Geruch, der Passanten einen Bogen um den Kanal
machen lässt, sobald der Deckel auf ist, stört ihn schon
lange nicht mehr.

Doch Mario Saß Arbeit ist nicht nur aus ästhetischen
Gründen wichtig. Die Beförderung des Abwassers und
seine Behandlung sind ein zentraler Teil des Wasserkreislaufs.
Diesen nachhaltig zu gestalten, ist eine Aufgabe, die Herr Saß
sich als Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe besonders zu
Herzen nimmt.

Mein Berlin

Wassergasse

Diese kurze, enge, aber schöne Gasse, die einst als
lange Straße am Wasser des Festungsgrabens
entlanglief, ist ein kompaktes Stück Berliner Geschichte.

Mario Sass - Mein Berlin -Wassergasse

Ohmstraße

Diese hübsche Straße ist nicht nach dem Physiker
Georg, sondern nach seinem Bruder Martin
benannt. Ich sag mal so: klein, aber fein.

Kalkscheunenstraße

Am Ende dieser Straße stand vor vielen Jahren eine
Kalkscheune. Heute findet man dort die Gebäude
der HU. Oder mich - mit einem großen Lächeln.

Mario Sass - Mein Berlin - Kalkscheune

Hausvogteiplatz

Früher im Volksmund noch Schinkenplatz genannt,
ist der dieser eine meiner Lieblingsecken in Mitte.
Vor allem wenn der Brunnen an ist.

Making of
Mario Sass - Making Off - Set Aufbau

Los geht’s: Set-Aufbau zu ganz normalen
Zeiten - zumindest für Herrn Saß.

 
Mario Sass - Making Off - Vorbereitung zum Dreh

Vorbereitung ist das A und O. Das gilt nicht nur für
Herrn Saß, sondern auch für das Filmteam.

Mario Sass - Making Off - Letzter Durchlauf der Aufnahmen

Sechs Augenpaare sehen einfach mehr:
Letzter Durchlauf der Aufnahmen.

 
Mario Sass - Making Off - Pause während der Dreharbeiten

Sieht nach Spaß aus, ist es auch:
kurze Pause während der Dreharbeiten.

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